„Themen & Kontraste“ – ein Nachrichtenmagazin zur Zeitgeschichte

„Was jeder Volksgenosse wissen konnte“   

Nichts ist bekanntlich so alt wie die Zeitung von gestern. Aber die Zeitung vom vorigen Jahr, vor 50 oder 100 Jahren, ist etwas ganz anderes. Sie ist ein unterhaltsamer Lesestoff und ein aufschlußreiches Dokument. Vor allem: Sie ist ein besonders reichhaltiges Dokument.

Viele Zeitungen werden deshalb aufgehoben. Allmählich wird daraus aber ein unförmiger Stapel von Papier, in dem man nichts mehr findet. Und eines Tages trägt man ihn vor die Haustür. Die Redaktion des Sketec-Verlages hat aus diesem Stapel alter, vergilbter Zeitungen das herausgezogen, was auch in der heutigen Zeit – an Nachrichten tatsächlichen Inhalts und Ereignissen – noch interessant ist. Eine wahre Fundgrube!

Einige Beispiele:

Dokument-Nr.2168: 2270; 2272: Im Oktober 1939 rechtfertigte die Sowjetunion den deutschen Angriff gegen Polen vom September 39 in mehreren offiziellen Erklärungen und prangerte die „wahre“ Kriegsschuld Polens und der Westmächte an.

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Dokument-Nr. 2316: Im Oktober 1939 veröffentlichte die Nachrichtenagentur „Havas“ erste Berichte über die Deportation und Erschießung von polnischen Intellektuellen;  die deutsche Presse „entlarvte“ sehr aufschlußreich in ihrer Stellungnahme diese Berichte.

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Dokument-Nr. 20649: Im Oktober 1941 veröffentlichte das Deutsche Nachrichtenbüro im Auftrag der Reichsregierung einen Artikel, der an Deutlichkeit keine Fragen offen ließ.

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Dokument-Nr. 21361: Welche „Zuverlässigkeit“ nicht nur wissenschaftlichen Prognosen inne liegt, wird für den heutigen Leser zu dem Artikel vom Dezember 1941 recht prägnant deutlich.

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Dokument-Nr. 21648: Zum Jahresende 1941 wurde von der Wehrmachtsführung der folgende Bericht an die deutsche und ausländische Presse gegeben; welcher Kampf im Osten geführt wurde, entzieht sich damit jeder Falschinterpretation.

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Dokument-Nr. 22960 aus dem Februar 1942: Wer die tatsächlichen Geschehnisse im III. Reich bestreitet oder nach eigenen Zielen „interpretiert“, kann die Fakten in den originalen zeitgenössischen Presseberichten unwiderlegbar selbst erlesen!

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Dokument-Nr. 1305: Welches Menschenbild im Dritten Reich bestand, verdeutlicht sich u.a. in einem Artikel vom März 1942.

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Dokument-Nr. 9002: Mehr als zwei Monate nach der Wannsee-Konferenz richtete der damals amtführende Staatssekretär im Justizministerium Schlegelberger an einige der Herren, die nach dem Krieg im sog. Wannsee-Protokoll als Teilnehmer der Wannsee-Konferenz genannt wurden, seine Vorschläge zur „Endlösung der Judenfrage“.

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Schwerlich lassen sich aber dessen Kernaussagen und die daraus folgenden Schlüsse mit der allgemein gültigen Darstellung der „Ergebnisse vom Wannsee“ in Übereinstimmung bringen – beinhaltet damit neue Forschungsansätze.

Die „Endlösung der Judenfrage“ bedeutete in dem beschriebenen Dokument:

Abschiebung der Volljuden und Mischlinge ersten Grades, wobei eine Verhinderung der Fortpflanzung bei Mischlingen vorzuziehen wäre;

 Integration der Nachkommen von Halbjuden als vollwertige Glieder in die deutsche Volksgemeinschaft, „was bei einer wirklichen Endlösung der Judenfrage das Ziel sein muß“… und … „ihnen jede Minderbewertung und jedes Gefühl der Minderwertigkeit fernzuhalten“.


Dokument-Nr. 6252: Die deutsche Wissenschaft erkannte den aktuellen Klimawandel schon 1943  und beschrieb in populärwissenschaftlichen Presseartikeln sehr präzise die kommende Entwicklung – allerdings ohne die heute geltenden Schuldzuweisungen.

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Dokument-Nr. 4897: Schon kurz nach Kriegsende begannen die Alliierten systematisch die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit „aufzuklären“.

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Dokument-Nr. 4942: Im August 1945 berichtete eine deutschsprachige Zeitung unter Leitung der amerikanischen Armee „wahrheitsgemäß“ über den ersten Einsatz der Atombombe gegen einen japanischen „Armeestützpunkt „.

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Dokument-Nr. 5098 u. 8081: In einer Zeitung der amerikanischen Besatzungsbehörden von 1946 findet sich u.a. die Diskussion von deutschen Politikern, u.a. der Sowjetunion „belastete“ Deutsche zur Zwangsarbeit im Austausch  gegen „unbelastete“ Kriegsgefangene anzubieten. Die Menschenrechte und das Völkerrecht, das einer solchen Deportation entgegenstand, glaubte der bayerische Ministerpräsident Hoegner (SPD) „kreativ“ mit einem „innerdeutschen“ Weg gerecht zu werden. Die alliierte Militärregierung war allerdings nicht bereit, ein solches Vorhaben zu decken. Wohl auch deshalb, weil man im noch andauernden Verfahren von Nürnberg die Naziführer u.a. wegen der Verschleppung von Menschen als Arbeitssklaven angeklagt hatte.

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Dokument-Nr. 9128 aus dem Oktober 1946: Nachdem der Nationalsozialismus in Deutschland durch die alliierten Befreier beseitigt war und dessen Führer in Nürnberg (hin-) gerichtet waren – konnten die Menschen dann wieder ruhig schlafen?

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Wahrscheinlich müßte man mühevolle Recherchen durchführen, um im Internet oder aus anderen Quellen solche Begebenheiten aufzuspüren. Meist würde jedoch immer nur das zu finden sein, was die jeweilige Gegenwart von ihrer Vergangenheit noch weiß oder besser noch wissen will. Was die Vergangenheit von sich selber wußte oder wissen konnte, wie sie sich selbst erlebt hat, das muß man in diesen originalen Presseberichten suchen. Sie vergegenwärtigen die Vergangenheit, zeigen sie uns aus der Nähe und im Detail  – sie sind eine Enzyklopädie der Einzelheiten.

Das kann auch die Frage von Nachgeborenen beantworten: „Was habt ihr gewußt?“.

Themen der Geschichte in zeitgenössischen Presseberichten können Aufschluß geben, wie diese Zeit sich selbst erlebt hat, wie sie also in einem gewissen Maße – wirklich – gewesen ist.

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„Themen & Kontraste“  – das Monatsmagazin mit zeitgenössischen Presseberichten von 1939 bis 1946.

Seit 1995 digitalisiert der Sketec-Verlag – Tag für Tag – den eigenen Archivbestand von Tages- und Wochenzeitungen aus den letzten 100 Jahren. Die ausgewählten Artikel der Zeitungen werden gescannt; die digitalen Faksimile anschließend mit einem Texterkennungsprogramm bearbeitet, das mehr oder weniger gut die einzelnen Buchstaben und Wörter erfaßt; weshalb dann jeder Artikel noch redaktionell gelesen und ggf. berichtigt wird.

Anhand dieser Original-Dokumente zeichnet die Edition das Geschehen des Zweiten Weltkrieges nach.

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Den notwendigen Kontrast hierzu bilden die heutigen Erkenntnisse, sie werden zu jedem bedeutenden Thema in prägnanter Zusammenfassung als „Anmerkung der Redaktion“ wiedergegeben. Zusätzlich werden Hintergrundinformationen geliefert, Dokumente geboten, Zusammenhänge aufgezeigt.

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Eine Chronik in Schlagzeilen und Kurzbiographien ergänzen die behandelten Themen.

Zu den wesentlichen Themen ob Ereignissen, Personen, Begriffen oder  Dokumenten, besteht zudem eine Verlinkung ins Internet. Dies ermöglicht einen umfassenden Überblick zum aktuellen Stand von Wissen, Falschdarstellungen und Meinungen.

„Themen & Kontraste“ ist nicht am opportunen Zeitgeist oder der „Political Correctness“ ausgerichtet, es bringt auch unbequeme Wahrheiten. Die Leitfrage für Herausgeber und Redaktion war immer nur: Ist das zum Ablauf der Zeitgeschichte wichtig, ist das wesentlich zum Verständnis der Zusammenhänge, ist das erklärend?







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